Recherche-Dossier · Filmexpedition Piz Bernina 1923/24

Im Reiche der ewigen Wunder

«Nel regno della meraviglia eterna»

Verschollen — keine Kopie nachgewiesen

Ein schweizerisches Unternehmen rüstete 1923/24 eine 17-köpfige Filmexpedition aus, um die selten durchgeführte Winterbesteigung des Piz Bernina zu filmen. Der Film lief ab 1925 in mehreren Städten Europas — und gilt heute als verschollen. Dieses Dossier trägt zusammen, was über ihn bekannt ist, und zeigt, wo eine Kopie überlebt haben könnte.

Stummfilm

Im Reiche der ewigen Wunder

1924
Die Suche nach einem verschollenen Film

Ein Bergfilm, der verschwand

Naturfilm ohne Rahmenhandlung · frühester Engadiner Bergsteigerfilm

«Im Reiche der ewigen Wunder» (italienisch «Nel regno della meraviglia eterna») ist ein früher Schweizer Bergfilm, hervorgegangen aus einer aussergewöhnlichen Filmexpedition zum Piz Bernina im Winter 1923/24. Die künstlerische, fotografische und operative Gesamtleitung lag bei Ernst Erwin Haberkorn, die alpinistische beim berühmten Bergführer Walter Risch. Herausgegeben wurde er vom «Internationalen Forschungsinstitut für wissenschaftliche Kinematographie» in Zürich (Firmenmarke «Ifo-Film»). Der Film ist in keiner Kopie nachgewiesen. Erhalten ist eine Serie von rund fünfzig Original-Fotografien aus dem Umkreis der Expedition — die dichteste Überlieferung des Unternehmens und Ausgangspunkt der Suche nach dem Werk.

Erster seiner Art

Der erste Schweizer Film dieser Art

Der früheste Engadiner Bergsteigerfilm — und einer der ersten Hochgebirgs-Expeditionsfilme überhaupt, die nicht bloss in der Schweiz gedreht, sondern von einem Schweizer Unternehmen ausgerüstet, getragen und produziert wurden. In einer Zeit, in der die Schweiz im Bergfilm fast immer nur Kulisse ausländischer Produktionen war, ist das eine seltene Ausnahme von filmhistorischem Rang.

Quellenkritische Kennzeichnung: F Faktum — durch Quelle belegt V begründete Ableitung — plausibel, nicht bewiesen O offene Frage
Faktenblatt

Was über den Film bekannt ist

TitelIm Reiche der ewigen WunderF belegt
NebentitelEine Winterbesteigung des Piz BerninaF belegt
Italienischer Titel«Nel regno della meraviglia eterna» (Rivista CAI 1925)F belegt
Urheber / GesamtleitungErnst Erwin Haberkorn (Schüler Konrad Wolters, Universität München)F belegt
Alpinistische LeitungWalter Risch (1892–1966), Bergführer, ChampfèrF belegt
Teilnehmer17 Personen — Alpinisten, Skifahrer und Bergführer des EngadinF belegt
DrehzeitDezember 1923 bis Ende Mai 1924, ständig in den höchsten HüttenF belegt
ProduktionInternat. Forschungsinstitut für wissenschaftliche Kinematographie, Zürich 6, Freudenbergstr. 132 («Ifo-Film»); München als zweiter SitzF belegt
DrehortBerninagebiet, Graubünden; Basis Boval-Hütte (SAC Sektion Bernina)F belegt
Fassung 19264 Akte, 1258 m, 35 mm, 1:1,33, s/w, stumm — rund 60–70 Min.F belegt
AufnahmegerätErnemann Kino Modell E (Dresden, 1917–1926), 35 mm, HandkurbelF belegt
CharakterNaturfilm ohne RahmenhandlungF belegt
Einordnungfrühester Engadiner Bergsteigerfilm (Frischknecht 2003)F belegt
ÜberlieferungKopie nicht nachgewiesen — der Film gilt als verschollenF belegt
Überlieferung

Wo eine Kopie überlebt haben könnte

Der Film ist in keiner Kopie nachgewiesen. Doch die Spuren zeigen, wo zu suchen wäre — und welche Fassung die grösste Chance auf ein erhaltenes Exemplar bietet.

Der Film gilt als verschollenF belegt

Im Swiss Film and Video Directory und im AV-Medienportal der Kantonsbibliothek Graubünden ist der Film verzeichnet, die Felder «Preservation master» und «Access» bleiben aber leer — bei vergleichbaren Titeln stehen dort die Cinémathèque suisse oder das Bundesarchiv-Filmarchiv. Das ist die deutlichste Bestätigung, dass keine Kopie nachgewiesen ist.

Die Ozaphanfassung — die beste ChanceV Ableitung

1933 brachte Agfa das Material als 88-Meter-Ozaphanfilm für das Heimkino heraus. Ozaphan war nicht brennbarer Schmalfilm, als fertige Konfektion an Privatkunden verkauft und in grosser Stückzahl verbreitet. Solches Material liegt bis heute in Sammlerhänden, auf Dachböden und in Nachlässen — nicht in Verleihlagern, die entsorgt wurden. Wenn von diesem Film etwas überlebt hat, dann mit grösster Wahrscheinlichkeit diese neun Minuten.

Die Zensurkarten rekonstruieren den InhaltV Ableitung

Deutsche Zensurkarten der Stummfilmzeit enthalten regelmässig die vollständige Liste der Zwischentitel. Mit den Prüfnummern B.14554 und B.31500 liesse sich der Inhalt des verschollenen Films Akt für Akt rekonstruieren — Zugang über das Bundesarchiv-Filmarchiv und die Deutsche Kinemathek.

Ein PräzedenzfallV Ableitung

Aus derselben Katalogabfrage stammt «Ins Wunderreich von Zermatt» (1925), der 2001 vom Schweizer Filmarchiv mit Beiträgen von Memoriav konserviert wurde. Gattung, Jahrzehnt und Konstellation entsprechen unserem Fall — ein belegter Weg für ein Konservierungsprojekt.

Die Bildserie als dichteste ÜberlieferungV Ableitung

Ist kein Filmmaterial nachweisbar, bildet die erhaltene Serie von rund fünfzig Original-Fotografien die dichteste Dokumentation des Unternehmens — und eine der wenigen Bildquellen zur Praxis früher Hochgebirgs-Kinematographie unter Schweizer Trägerschaft.

FassungJahrLängeMaterialZensurBemerkung
Originalfassung19264 Akte · 1258 m · 35 mmNitro, stummDeutsche Zensur B.14554 · 23.12.1926 · jugendfreiProduktion Hans Rudolf Meyer, Berlin. Rund 60–70 Min. — ein abendfüllender Kulturfilm.
Kurzfassung 16 mm193295 m · 9 Min.Agfa, stummZensur B.31500 · 29.4.1932 · jugendfreiVon der I.G. Farbenindustrie (Agfa) für den Schmalfilmmarkt herausgebracht.
Ozaphanfassung 16 mm193388 m · 8 Min.Ozaphan (I.G. Farben)Zensur B.34380 · 29.8.1933 · jugendfreiAls «Eine Winterbesteigung des Piz Bernina». Nicht brennbarer Heimkino-Schmalfilm in Auflage vertrieben — die grösste Überlieferungschance und der einzige Teil, der über den Sammlermarkt erreichbar wäre.
Die erhaltenen Fotografien

Sechs Blätter aus der Sammlung

Original-Fotografien aus dem Umkreis der Expedition — die dichteste erhaltene Dokumentation des verschollenen Films. Zum Vergrössern anklicken.

Tafel I — Filmaufnahme im Firn
Tafel I — Filmaufnahme im FirnFünf Personen auf einem Firnfeld; die Kinokamera mit Handkurbel auf Holzstativ, bedient von zwei Personen. Eispickel, Skistöcke und Rucksäcke abgelegt.Erhaltene Original-Fotografie aus der Sammlung
Tafel II — Gipfelaufnahme mit Kamera und Fahne
Tafel II — Gipfelaufnahme mit Kamera und FahneAcht Personen auf einem Felsgipfel über geschlossener Wolkendecke, mit Vermessungssignal, Schweizer Fahne und der Kinokamera. Kandidat für den Gipfel: Piz Languard (3268 m).Erhaltene Original-Fotografie aus der Sammlung
Tafel III — Boval-Hütte, Gruppe bei Schneelage
Tafel III — Boval-Hütte, Gruppe bei SchneelageNeun Personen vor der Boval-Hütte, Fassadenaufschrift «S.A.C. SEKTION BERNINA», geschlossene Schneedecke bis an die Fassade.Erhaltene Original-Fotografie aus der Sammlung
Tafel IV — Kameramann auf der Firnschneide
Tafel IV — Kameramann auf der FirnschneideKameramann mit Apparat auf einer Firnschneide über dem Nebelmeer, weitere Personen am Felsturm. Bewusst komponierte Aufnahme für Werbe- und Ausstellungszwecke.Erhaltene Original-Fotografie aus der Sammlung
Tafel V — Mahlzeit im Hüttenraum
Tafel V — Mahlzeit im HüttenraumElf Personen an zwei zusammengeschobenen Tischen, Kerzen und Emailgeschirr mit SAC-Bezeichnung. Die Gruppengrösse entspricht einer vollständigen Expedition.Erhaltene Original-Fotografie aus der Sammlung
Tafel VI — Boval-Hütte, schneefrei
Tafel VI — Boval-Hütte, schneefreiFassadenaufschrift «BOVAL-HÜTTE / S.A.C. / SEKTION BERNINA» — der Ortsnachweis der Serie. Bergschuhe zum Trocknen aufgereiht; kein Schnee — eine andere Jahreszeit als Tafel III.Erhaltene Original-Fotografie aus der Sammlung
Spuren am Objekt

Belege auf den Rückseiten

Etiketten, Aufdrucke und Stempel auf den Blättern verknüpfen die Sammlung mit der Filmexpedition, dem Institut und dem Alpenfilm-Strang.

Rückseite «Bild No. 11»
Rückseite «Bild No. 11»Aufgeklebtes Etikett: «Von der Durchführung der Filmexpedition des Internationalen Forschungs-Instituts … auf dem PIZ BERNINA. Abmarsch von der Marco e Rosa Hütte des C. A. I. 3598 m.» Und die Bedingung, die Aufnahme stamme von Walter Risch aus Champfèr.Objektseitiger Beleg · Verso eines Serienblattes
Rückseite «Film des Alpes / Alpenfilm»
Rückseite «Film des Alpes / Alpenfilm»Aufrecht gedruckt «Film des Alpes / Alpenfilm»; darunter seitenverkehrt der Abklatsch des Instituts-Adressblocks «Internat. Forschungsinstitut … ZÜRICH 6, Freudenbergstr. 132» — Beweis, dass beide Firmen im selben Arbeitsgang an derselben Serie arbeiteten.Objektseitiger Beleg · Verso eines Serienblattes
Stempel «Gimmi & Co.»
Stempel «Gimmi & Co.»«GIMMI & Co. / Photo-Kino-Technik / Zürich 7, Merkurstr. 2» — der Zürcher Fachbetrieb, der Abzüge anfertigte. Die Adresse datiert das Blatt vor Gimmis Umzug an die Gottfried-Keller-Strasse.Objektseitiger Beleg · Verso eines Serienblattes
Bildmarke «RUTZ ST. MORITZ» und «Ifo-Film»
Bildmarke «RUTZ ST. MORITZ» und «Ifo-Film»Im Bildfeld das schwarze Label «RUTZ ST. MORITZ», darunter ausserhalb der Rahmenlinie in gebrochener Schrift die Firmenmarke «Ifo-Film» — die vollständige, gesetzte Unterschriftszeile des Verwertungsmaterials.Objektseitiger Beleg · Detail eines Serienblattes
Personen

Wer hinter dem Film stand

Ernst Erwin Haberkorn

Ernst Erwin Haberkorndeutsch-schweizerisch (VIAF)

Urheber · Gesamtleitung · Chefredakteur «Filmtechnik»

Bild- und Filmtechniker; Schüler von Konrad Wolter an der Universität München — womit sich die in der Rivista genannte «Accademia speciale di Fotografia tecnica» auflöst: kein eigenständiges Institut, sondern Wolters Lehrstuhl. Er trug die künstlerische, fotografische und operative Gesamtleitung der Bernina-Expedition (Dez. 1923 – Mai 1924). Im Juli 1925 wurde er als eines von drei Gründungsmitgliedern in die Redaktion der «Filmtechnik» berufen — der führenden deutschsprachigen filmtechnischen Fachzeitschrift — und erhielt die redaktionelle Verantwortung, neben Guido Seeber, dem berühmtesten deutschen Kameramann seiner Zeit, und Konrad Wolter. Der Bernina-Film dürfte die Referenz gewesen sein, die ihn qualifizierte; seine Berliner Tätigkeit (Redaktion Friedrichstrasse 46) erklärt zugleich die Berliner Adresse bei der Zensuranmeldung von Dezember 1926. Später Alleinfotograf zweier Verlagsbildbände: «Im Zeppelin über der Schweiz» (1930) und «Das Reichsehrenmal Tannenberg» (1936). VIAF führt ihn mit doppelter Nationalität, deutsch und schweizerisch.

Walter Risch

Walter Risch1892–1966

Alpinistische Leitung · Bergführer · Bildautor

Bergführer in Champfèr, gebürtig aus Vuorz/Waltensburg in der Surselva; Schüler und Freund Christian Kluckers. Gelang am 4. August 1923 mit Alfred Zürcher die Erstbegehung der Piz-Badile-Nordkante — vier Monate vor Beginn der Filmexpedition. Kletterer der europäischen Spitzenklasse (mehrere Alleinbegehungen im fünften Grad, u. a. free solo an der Punta Rasica, wo er sich selbst fotografierte). Für mindestens ein Blatt der Bildserie ist er als Bildautor belegt.

Hans Rudolf MeyerLebensdaten unbekannt

Inhaber des Instituts · Produzent

Bürger von Zürich, wohnhaft Freudenbergstrasse 132 («Rud. Meyer-Hässig»). Hinter dem «Internationalen Forschungsinstitut» stand kein eingetragener Betrieb, sondern Meyers Geschäftsbezeichnung. Ab 1932 «Tempo-Film H. R. Meyer» (Reklame, Film, Foto, Graphik, filmtechnisches Laboratorium). Wurde 1938 vom Bundesrat in die Schweizerische Filmkammer gewählt und 1939 Präsident der Genossenschaft «Filmliga» — eine zentrale Figur des Schweizer Kulturfilms.

Dr. Oscar Beyer1882–1962

Alpenfilm-Zürich · Referent

Chemiker, Miterfinder der industriellen Saccharinfabrikation. 1922–1928 technischer Direktor der Alpenfilm / Films des Alpes SA. Trat am 20. Januar 1928 in St. Moritz als Referent zur Filmvorführung auf. Verbindet den Film mit dem schweizerischen Verwertungs- und Vortragsstrang.

Othmar Rutz1879–1961

Fotograf · Foto Rutz, St. Moritz

Betrieb ab 1904 das Fotogeschäft «Foto Rutz» in St. Moritz. Sein Firmensignet «RUTZ ST. MORITZ» erscheint im Bildfeld eines Teils der Serie. Selbst kein Berggänger — die Aufnahmen mit seinem Label stammen von Fotografen seines Hauses.

Alfred Zürcher

Alfred Zürcher1889–1979

Seilpartner Rischs

St. Galler Stickereiindustrieller und Alpinist, mit Risch Erstbegeher der Badile-Nordkante 1923. Über seine Londoner Verbindungen (Alpine Club) gelangte Rischs Selbstaufnahme 1933 ins Alpine Journal; sein Nachlass ist eine vorrangige Spur zur Bildurheberschaft.

Firmen & Netzwerk

Institut, Alpenfilm und die Berlin-Achse

«Ifo-Film» — Internat. Forschungsinstitut für wissenschaftliche KinematographieF belegt

Zürich 6, Freudenbergstr. 132 · und München · Produktion / Herausgeber

Keine Rechtsform, sondern die Geschäftsbezeichnung Hans Rudolf Meyers. Objektseitig auf den Blättern als Wortmarke «Ifo-Film» und mit vollem Adressblock belegt; 1925 von der Rivista del CAI unabhängig bestätigt («Zurigo–Monaco»). Rüstete die Expedition aus und gab die Bildserie heraus.

Alpenfilm / Films des Alpes SAF belegt

Villars-sur-Glâne (FR) · Schweizer Verwertung

AG 1921–1930, technischer Direktor Oscar Beyer. Ein Blatt der Serie trägt verso den Aufdruck «Film des Alpes / Alpenfilm» samt spiegelverkehrtem Abklatsch des Instituts-Adressblocks — beide Firmen arbeiteten im selben Arbeitsgang an derselben Serie. Aktionärskreis reichte bis in Arnold Fancks Umfeld (Berg- und Sportfilm, H. R. Sokal).

Hans Rudolf Meyer, BerlinV Ableitung

Berlin · Zensuranmeldung Deutschland

Bei filmportal.de als Produktionsfirma der 1926 zensierten Fassung geführt. Meyer trat nur 1926 mit zwei Titeln in Erscheinung — wahrscheinlich die Berliner Anmeldeadresse, über die das Zürich-Münchner Institut seine Filme in die deutsche Zensur brachte.

I.G. Farbenindustrie AG (Agfa)F belegt

Berlin · Schmalfilm-Herausgeberin

Brachte das Material 1932 und 1933 zweimal als 16-mm-Schmalfilm heraus, darunter die Ozaphanfassung für das Heimkino — der Schlüssel zur Überlieferungsfrage.

Zeitleiste

Von der Erstbegehung zur verschollenen Legende

Einordnung

Wie früh war das?

Der alpine Expeditionsfilm 1899–1938. Die Flagge bezeichnet das Produktionsland — und zeigt: die Schweiz war fast immer nur Kulisse, kaum je Produktionsland.

Die gedruckte Quelle 1925

«Cinematografia in montagna» von Oreste Crudo

Die einzige zeitgenössische Darstellung mit Abbildungen: elf gedruckte Reproduktionen aus dem Film in der Rivista del Club Alpino Italiano (April 1925), deutsche Übersetzung und die Originalseiten als Faksimile.

S. 106Grenzenlose Eismeere, durchzogen von einem unentwirrbaren Labyrinth aus Spalten und Séracs, senkrechte Felswände und phantastische, sich gegen den Himmel abzeichnende Zacken – sie sind der immerwährende Traum des Alpinisten.
S. 109Nun wird in mehreren Städten Europas eine wunderbare kinematografische Aufnahme gezeigt, mit dem Titel «Nel regno della meraviglia eterna». Es ist das Internationale Institut für wissenschaftliche Kinematografie-Forschung (Zürich–München), das eine Winterexpedition zum Piz Bernina vorbereitet hat, bestehend aus 17 Personen, ausgewählt unter den besten Alpinisten, Skifahrern und Bergführern des Engadin.
S. 109Bedenkt man, dass die Gesamtleitung des künstlerischen, fotografischen und operativen Teils Herrn E. H. Haberkorn anvertraut war und die alpinistische Leitung der berühmte Bergführer Walter Risch besorgte, so genügt dies, um der Ernsthaftigkeit und Güte des Films gewiss zu sein.
S. 110Wer sich an diese Arbeiten macht, bedenke, dass das Publikum anspruchsvoll ist: Will er einen guten Film alpinistisch-erzieherischen Charakters schaffen, so halte er sich an die Wahrhaftigkeit der Dinge – falsch geriete der Mensch, der nicht weiss, was Berg ist.
S. 106
S. 106Panorama vom Gipfel des Piz Bernina — die Kinematografie gibt das Spiel der Wolken gegen Italien wieder.Rivista del CAI 1925 · gedruckte Reproduktion aus dem Film
S. 107
S. 107Passage einer Gletscherspalte während des Aufstiegs zum Piz Bernina.Rivista del CAI 1925 · gedruckte Reproduktion aus dem Film
S. 107
S. 107Am Südgrat des Piz Bernina — schwierige Aufnahmearbeit.Rivista del CAI 1925 · gedruckte Reproduktion aus dem Film
S. 107
S. 107Aufstieg der Träger der Filmexpedition zur «Rifugio Marco e Rosa».Rivista del CAI 1925 · gedruckte Reproduktion aus dem Film
S. 107
S. 107Passage einer gefährlichen Gletscherspalte während der Ski-Film-Expedition.Rivista del CAI 1925 · gedruckte Reproduktion aus dem Film
S. 107
S. 107Die Überschreitung des Gipfelgrats des Piz Bernina.Rivista del CAI 1925 · gedruckte Reproduktion aus dem Film
S. 107
S. 107Abfahrt vom Piz Bernina — ein meisterhafter Quersprung.Rivista del CAI 1925 · gedruckte Reproduktion aus dem Film
S. 108
S. 108Bei der Arbeit auf dem Gipfel des Piz Languard (3268 m).Rivista del CAI 1925 · gedruckte Reproduktion aus dem Film
S. 108
S. 108Der Aufstieg zur Fuorcla Crast’Agüzza.Rivista del CAI 1925 · gedruckte Reproduktion aus dem Film
S. 109
S. 109Vom Filmtrupp angetroffene Gletscherspalte beim Aufstieg zum Piz Bernina.Rivista del CAI 1925 · gedruckte Reproduktion aus dem Film
S. 109
S. 109Transport der kinematografischen Apparate am Südgrat des Piz Bernina.Rivista del CAI 1925 · gedruckte Reproduktion aus dem Film

Die fünf Originalseiten

S. 106 — Beginn des Artikels «Cinematografia in montagna»
S. 106 — Beginn des Artikels «Cinematografia in montagna»Rivista del CAI, Jg. 1925 · BNC Roma (TO00201537)
S. 107 — Bildseite mit sechs Reproduktionen
S. 107 — Bildseite mit sechs ReproduktionenRivista del CAI, Jg. 1925 · BNC Roma (TO00201537)
S. 108 — Text und zwei Reproduktionen
S. 108 — Text und zwei ReproduktionenRivista del CAI, Jg. 1925 · BNC Roma (TO00201537)
S. 109 — Kernangaben zur Expedition
S. 109 — Kernangaben zur ExpeditionRivista del CAI, Jg. 1925 · BNC Roma (TO00201537)
S. 110 — Schluss mit Signatur Oreste Crudos
S. 110 — Schluss mit Signatur Oreste CrudosRivista del CAI, Jg. 1925 · BNC Roma (TO00201537)
Dokumente & Konvolut

Vorführung, Plakate und Porträts

Inserat, Engadiner Post, 19. Januar 1928
Inserat, Engadiner Post, 19. Januar 1928«Nur einmalige Extra-Film-Vorführung» im Gemeindesaal St. Moritz: «Eine Winterbesteigung des Piz Bernina, mit den Bergführern W. Risch, Rähmi, Müller, Godli u.s.w.» Referent Dr. O. Beyer, Alpenfilm-Zürich.Engadiner Post, Nr. 8, 19.1.1928 · e-newspaperarchives.ch
Fanck-Plakat «Das Wunder des Schneeschuhs» (I. Teil)
Fanck-Plakat «Das Wunder des Schneeschuhs» (I. Teil)Dreisprachiges Ankündigungsplakat aus dem Konvolut. Fanck-Verleihmaterial neben den Bernina-Fotos zu finden, stützt die Herkunft des Bestandes aus einem Bergfilm-Verleihbetrieb.Konvolut der Sammlung
Fanck-Plakat «Eine Fuchsjagd auf Ski durchs Engadin» (II. Teil)
Fanck-Plakat «Eine Fuchsjagd auf Ski durchs Engadin» (II. Teil)Dasselbe Plakat, in der Mitte überklebt — eine Sparmassnahme des Verleihs, die aus Restplakaten des einen Films Plakate des anderen machte.Konvolut der Sammlung
Walter Risch am «Gallo», 1923
Walter Risch am «Gallo», 1923Glasdiapositiv mit handschriftlicher Aufschrift «Walter Risch am Gallo»: Risch in Kletterstellung an einem Granitturm im Bergell — Erstbesteigung des Al Gal (Il Gallo), dasselbe Jahr wie die Badile-Nordkante und Monate vor der Filmexpedition. Vergleichsbildnis zur Personenbestimmung.Staatsarchiv St. Gallen, Datensatz 921241 · Nutzungsrechte vor Verwendung klären
Punta Rasica — Selbstaufnahme Walter Rischs, 1933
Punta Rasica — Selbstaufnahme Walter Rischs, 1933Gipfelturm der Punta Rasica (3306 m), Bergell: Walter Risch free solo in Piaz-Technik an der überhängenden Kante — und dabei selbst fotografiert. Beleg für Risch als Bildautor, der auf einer Expedition keine fotografische Assistenz brauchte.Alpine Journal, Maiheft 1933 · Nutzungsrechte vor Verwendung klären
Boval-Hütte (Sommeransicht)
Boval-Hütte (Sommeransicht)Die Boval-Hütte mit Munt Pers oberhalb des Morteratschgletschers — Standardstützpunkt für Besteigungen des Piz Bernina und Basis der Expedition (zu sehen auf Tafel III und VI).Foto Flury, Pontresina, Archivnr. 1529 · Nutzungsrechte vor Verwendung klären
Die Gründungsredaktion der «Filmtechnik», 1925
Die Gründungsredaktion der «Filmtechnik», 1925Ganzseitige Porträts der drei Gründungsmitglieder in der ersten Ausgabe vom 5. Juli 1925, v. l. n. r. Ernst Erwin Haberkorn, Guido Seeber und Konrad Wolter. Das früheste bekannte Bild Haberkorns.«Filmtechnik», 1. Ausgabe, 5. Juli 1925 (Fig. 1 bei Reinhart)
Nächste Schritte

Wo der Film zu suchen ist

Konkrete Ansatzpunkte, um Filmmaterial, Inhalt und Beteiligte zu erschliessen.

Filmmaterial finden

  • Die Ozaphanfassung von 1933 suchen88 m, 16 mm, Heimkinokonfektion der I.G. Farben — der wahrscheinlichste Überlebende. Ozaphan- und Agfa-Schmalfilmkataloge, Sammlerbörsen, Filmsammlerverbände, Landes- und Kreisbildstellen. Suchbegriffe: beide Titel, «Ozaphan Bernina».
  • Zensurkarten anfordernB.14554 (1926) und B.31500 (1932) beim Bundesarchiv-Filmarchiv und der Deutschen Kinemathek — sie enthalten die Zwischentitelliste und erlauben die inhaltliche Rekonstruktion des Films.

Die Bildserie auswerten

  • Vollständige Erfassung des BestandesJedes Blatt einzeln: Bildnummer, Motivtext, Urhebervermerk, Stempel, Format, Stecknadellöcher. Die durchlaufende Nummerierung («Bild No. 11») erlaubt, Umfang und Reihenfolge der Serie zu rekonstruieren — und damit die Sequenz des verschollenen Films.

Personen & Firmen klären

  • Personalien Hans Rudolf Meyer(-Hässig)Über Einwohner- und Bürgerregister Zürich, Handelsregister der «Tempo» ab 1932 und das Adressbuch (Freudenbergstrasse 132, Jahrgänge 1922–1935) auf der Zurich Open Platform.
  • Haberkorns eigene Beiträge in «Filmtechnik» 1925/26Als Chefredakteur schrieb er selbst — und die technischen Probleme der Bernina-Expedition (Kälte, Höhe, transportable Dunkelkammer, Gefrieren des Öls) waren genau das Thema des Blattes. Ein eigener Bericht über die Produktion wäre die wichtigste denkbare Quelle. Die Jahrgänge 1925/26 der «Filmtechnik» durchsehen.
  • Biografie Ernst Erwin HaberkornReichskulturkammer-Akten im Bundesarchiv Berlin (Bildberichterstatter); Universität München zu Konrad Wolters Lehrstuhl; Verlags- und Redaktionsunterlagen der «Filmtechnik» (Friedrichstrasse 46, Berlin).

Archive & Sammlungen

  • Schweizer und italienische ArchiveCinémathèque suisse (Penthaz); SAC Sektion Bernina (Hüttenbücher der Boval-Hütte, zeitkritisch wegen Ersatzneubau); Staatsarchiv St. Gallen (Nachlass Alfred Zürcher, Risch-Aufnahmen); Biblioteca Nazionale des CAI Turin und Museo Nazionale della Montagna (die 1925 geschenkte Fotoserie).
  • Weitere Vorführungen und den Gipfel ermittelnZeitungsvolltextsuche 1925–1930 (Zürich, Basel, Bern, Chur, Davos, Engadin); swisstopo Zeitreise und Fixpunktdatenbank zur Bestimmung des Gipfels auf Tafel II (Vermessungssignal, Kandidat Piz Languard).
Quellen & offene Fragen

Belege und was ungeklärt bleibt

  • Zeitgenössischer BerichtOreste Crudo: «Cinematografia in montagna»Rivista del Club Alpino Italiano, Vol. XLIV, April 1925, S. 106–110, mit 11 Abbildungen. Digitalisat: BNC Roma, Teca Digitale (TO00201537).
  • ZeitungEngadiner Post, Nr. 8, 19. Januar 1928Inserat und Eingesandt zur Vorführung in St. Moritz. Digitalisat: e-newspaperarchives.ch.
  • FilmografienSwiss Film and Video Directory · filmportal.deReto Kromer, Swiss Film and Video Directory (reto.ch); filmportal.de, Eintrag «Im Reiche der ewigen Wunder» (Deutschland 1926) samt Zensurdaten beider Fassungen.
  • ZensuraktenDeutsche Filmzensur (Berlin)Prüfkarten B.14554 (1926), B.31500 (1932), B.34380 (1933).
  • ForschungJürg Frischknecht: «Filmlandschaft» (2003) und Nachtrag (2010)«Filmlandschaft — Engadin, Bergell, Puschlav, Münstertal», Chur 2003, Kapitel 13 «Bergsteigerfilme»; Nachtrag 2003–2010. Dazu die Arbeitsnotiz zur Films des Alpes (2003).
  • FachpresseSchweizer Filmzeitschriften«Schweizer Film – Film Suisse» (1938–1940); «L’effort cinégraphique suisse» (Handelsregister 1932). Digitalisate: e-periodica.ch.
  • BildquellenArchive und SammlungenETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv (Gaberell, Risch/Klucker); Staatsarchiv St. Gallen (Risch am Gallo); Foto Flury, Pontresina; sowie die erhaltene Original-Bildserie.
  • Fachpresse / Bildquelle«Filmtechnik» — Gründungsredaktion 1925Porträt der drei Gründungsmitglieder Haberkorn, Seeber und Wolter aus der ersten Ausgabe vom 5. Juli 1925 (Fig. 1). Nach Reinhart: https://www.reinhart.media/filmtechnik
  • WerkblattRecherchedossier «Im Reiche der ewigen Wunder»Zusammenführung aller Quellen, Recherchestand 31. Juli 2026. Arbeitspapier.

Offene Fragen

  • Existiert irgendwo eine Kopie — insbesondere die Ozaphanfassung von 1933?
  • Die genauen Lebensdaten (Geburt und Tod) von Ernst Erwin Haberkorn — Nationalität und Werdegang sind inzwischen belegt.
  • Lebensdaten und Familie von Hans Rudolf Meyer(-Hässig).
  • Die vollständige Liste der 17 Teilnehmer.
  • Welcher Gipfel ist auf Tafel II abgebildet? (Kandidat: Piz Languard)
  • Welche Blätter der Serie stammen von Walter Risch, welche vom Haus Rutz?
  • Ist die 1925 dem Club Alpino Italiano geschenkte Fotoserie erhalten?
  • Herkunft des Konvoluts und der beigelegten «Weihnachtsaufnahmen».
Vollständige Quellenliste

Bibliografie & Belegapparat

Der vollständige Belegapparat des Recherche-Dossiers («Werkblatt», Recherchestand 29. Juli 2026). Alle mit V und O gekennzeichneten Aussagen im Dossier sind Arbeitshypothesen beziehungsweise offene Punkte und nicht zitierfähig.

  1. Reto Kromer, Swiss Film and Video Directory (reto.ch/directory), Datensätze «Im Reiche der ewigen Wunder», «Ins Wunderreich von Zermatt» und «Das Wunder des Schneeschuh, 2. Teil».
  2. Wikipedia, Artikel «Schweizer Film» (zum Fehlen einer Deutschschweizer Filmproduktionsgesellschaft vor 1930, zum Schweizerischen Schul- und Volkskino und zu Schwarz Film).
  3. filmportal.de, Eintrag «Im Reiche der ewigen Wunder» (Deutschland 1926), mit Angaben zu Länge, Format, Produktionsfirmen und Zensur beider Fassungen.
  4. Schweizer Film – Film Suisse, Bd. 5 (1939), Heft 79: «Branchenliste des Verbandes Schweizerischer Filmproduzenten», S. 14.
  5. L’effort cinégraphique suisse – Schweizer Filmkurier, Jahrgang 1932/33, Heft 23–24, Rubrik Handelsregister, S. 83 (Eintrag vom 16. August 1932). Digitalisat: e-periodica.ch, kif-001:1932:0::1166
  6. Schweizer Film – Film Suisse: offizielles Organ des Schweiz. Lichtspieltheater-Verbandes, Bd. 6 (1940), Heft 83: A. Kern, «Gründung einer Genossenschaft zur Förderung des Beiprogramm- und Kulturfilmes Filmliga», S. 15 (DOI 10.5169/seals-732744). Ferner Bd. 4 (1938), Heft 68, Rubrik «Schweizerische Filmkammer», S. 11. Digitalisat: e-periodica.ch, kif-002:1938:4::1087
  7. Schweizerisches Sozialarchiv, Datenbank Bild + Ton, Signatur F 9073-009_1, La Famiglia Felice (1939), Verleger Tempo-Film Zürich.
  8. Johannes Stoffler: «Es ist überall Erdbebenzeit». Gustav Ammann (1885–1955) und die Landschaften der Moderne in der Schweiz, Dissertation ETH Zürich Nr. 16822, 2006, Werkverzeichnis. Volltext: https://smsla.ch/wp-content/uploads/2024/04/2006_Stoffler_Dissertation_Es-ist-ueberall-Erdbebenzeit.pdf
  9. Zu Foto Ganz: Wikipedia, Artikel «Johannes Ganz (Fotograf)»; Ev Manz, «Was, den Foto Ganz gibt’s nicht mehr?», Tages-Anzeiger, 20.12.2018.
  10. Kantonsbibliothek Graubünden, AV-Medienportal, Datensätze «Im Reiche der ewigen Wunder» (1926) und «Eine Winterbesteigung des Piz Bernina» (1925); Auskunft Christian Brassel, Amt für Kultur, 28.7.2026.
  11. Jürg Frischknecht: Notiz zur Firma Films des Alpes SA, Villars-sur-Glâne (Alpenfilm) bzw. zu Arnold Fancks «Der Berg des Schicksals», Zürich, 28.2.2003 (Arbeitsdokumentation zum Buch Filmlandschaft Engadin, Bergell, Puschlav, Münstertal, Chur 2003), mit Beilagen aus der Engadiner Post vom 19.1.1928, Nr. 8.
  12. Hervé Dumont: Geschichte des Schweizer Films; Jörg Schöning, Fanck-Filmografie, in: Berge, Licht und Traum; Schweizerisches Zeitgenossen-Lexikon, 2. Auflage 1932; Schweizerisches Ragionenbuch, verschiedene Jahrgänge (jeweils zitiert nach Frischknecht).
  13. Deutsche Biographie, Indexeintrag Haberkorn, Ernst Erwin, GND 127447105; Bibliotheksverbund Bayern, Titelnachweise zur GND 127447105.
  14. Gert Buchheit (Einleitung und Auswahl): Das Reichsehrenmal Tannenberg, Knorr & Hirth, München 1936; Katalogisate Imperial War Museum (LBY 27393) und Australian War Memorial (LIB21592).
  15. Wikipedia, Artikel «Schaubücher» und «Piz Bernina»; ZVAB-Antiquariatsangebot zu Im Zeppelin über der Schweiz, Orell Füssli 1930.
  16. Koller Auktionen, Los «Othmar Rutz, Engadin, um 1930», Photographie-Auktion Dezember 2021; Optik Foto Rutz, St. Moritz, Angaben zum Fotoarchiv.
  17. Historisches Lexikon der Schweiz, Artikel «Film»; Deutsches Historisches Museum, LeMO, zum Kulturfilm der Weimarer Republik.
  18. Schweizer Alpen-Club, «Piz Bernina. Eine Chronik der Nordostflanke» sowie Tourenportal; swisstopo Landeskarte; Schweiz Tourismus.
  19. Zurich Open Platform (ZOP) der Zentralbibliothek Zürich, Adressbücher der Stadt Zürich 1875–1998.
  20. Zur Vergleichsinstitution: Beitrag zur Geschichte des Medizinisch-kinematographischen Instituts der Charité 1923–1931, in: Medizinhistorisches Journal 2017, S. 148–179.
  21. Cinemabuch / CINEMA – Das Filmjahrbuch, biografische Angaben zu Reto Kromer.
  22. Jürg Frischknecht, Thomas Kramer, Werner Schweizer: Filmlandschaft. Engadin, Bergell, Puschlav, Münstertal, Verlag Bündner Monatsblatt, Chur 2003, 396 S., ISBN 3-905241-07-3 (Inhaltsverzeichnis eingesehen; Kapitel 4 S. 37–42, Kapitel 13 S. 153–170).
  23. Jürg Frischknecht, Werner Swiss Schweizer: Nachtrag 2003–2010 zur «Filmlandschaft. Engadin – Bergell – Puschlav – Münstertal», hg. vom Verein Filmlandschaft, Maloja 2010, Kapitel 13 (Bergsteigerfilme).
  24. Engadiner Post, Nr. 8 vom 19. Januar 1928, Inserat und Eingesandt; Digitalisat auf e-newspaperarchives.ch.
  25. Jean Gaberell: Walter Risch und Christian Klucker auf der Cima del Largo, ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv, Ans_05105-130 (E-Pics; CC-BY-SA beziehungsweise Public Domain Mark, Nutzungsbedingungen des Bildarchivs beachten). Zu Gaberell: ETH-Bibliothek, Crowdsourcing-Blog.
  26. Zu Walter Risch und Alfred Zürcher: alpinwiki.at, Erstbesteiger-Datenbank, Einträge «Risch Walter» und «Zürcher Alfred» (benutzergeneriert); Wikipedia, Artikel «Piz Badile»; Deutscher Alpenverein, «Klassiker: Piz Badile Nordkante»; Bergwelten, «Piz Badile – Bergeller Granitriese»; Die Alpen, «Noch einmal die Badile-Nordkante» und «Ein unbeabsichtigter Rekord».
  27. Daniel Anker: «Ein Meisterstück der Kletterkunst», in: Die Alpen 5/2018 (zu Walter Risch, Punta Rasica und der Selbstaufnahme im Alpine Journal, Maiheft 1933).
  28. Staatsarchiv des Kantons St. Gallen, Digitaler Lesesaal, Datensatz 921241, Signatur CH-000090-5:aip-01-0001058654-0001: Glasdiapositiv «Walter Risch am Gallo».
  29. Oreste Crudo: «Cinematografia in montagna», in: Rivista del Club Alpino Italiano, Vol. XLIV, April 1925, S. 106 bis obere Spalte 110, mit elf Abbildungen. Digitalisat: Biblioteca Nazionale Centrale di Roma, Teca Digitale, Kennung TO00201537, Jahrgang 1925, Bilder 160–164 (eingesehen 28.7.2026).
  30. Jürg Frischknecht: «Engadin und Bergell: Ein gutes Jahrhundert Bergfilmgeschichte», in: Die Alpen 8/2003, S. 48–51 (Schweizer Alpen-Club); dazu www.filmlandschaft.ch.
  31. fotoCH, Eintrag Bartholome Schocher; Wikipedia, Artikel «Christian Schocher»; Staatsarchiv Graubünden, Findmittel Fotosammlung FR XXXIX (Rhätische Bahn).
  32. Foto Flury, Pontresina, Seiten «Geschichte» und «Archiv» (fotoflury.ch); Fotostiftung/Mediathek Graubünden, «Eines der ältesten Fotogeschäfte der Schweiz»; vilan24, «Das letzte Foto», 2022.
  33. swisstopo, «Flüchtige Punkte: Entstehung und Pflege des Schweizer Triangulationsnetzes» sowie «Pyramiden – eine helvetische Geschichte».
  34. SAC Sektion Bernina, Hüttenseite Chamanna da Boval und Projektseite Ersatzneubau; Schweizer Alpen-Club, Mitteilung zum Architekturwettbewerb 2025; Engadiner Post, 9.9.2024; Wikipedia, Artikel «Bovalhütte».
  35. Zu den Everest-Filmen: BFI / Sight and Sound, Programmnotizen zu The Epic of Everest; Wikipedia, Artikel The Epic of Everest.
  36. Zur frühen Bergfilmgeschichte: Wikipedia, Artikel «Bergfilm», «Sepp Allgeier» und «Bernhard Villinger»; filmportal.de, Eintrag Arnold Fanck; Lernwerkstatt Film und Geschichte, «Der Bergfilm»; Tiroler Filmarchiv, «Das Filmland Tirol»; Filmmuseum Potsdam, Ausstellung «100 Jahre Bergfilm»; Michael Wachtler, Bergfilm.
  37. Kino Cameras (kinocameras.com), Apparatus-Beitrag «Ernemann Kino Model E», Exemplar Nr. 732062, mit technischer Beschreibung und Preisangaben; Fernsehmuseum.info, «Eine 35mm Kamera aus Dresden»; Deutsches Kameramuseum und museum-digital (Industrie- und Filmmuseum Wolfen, Filmmuseum Düsseldorf) zu den Ernemann-Kino-Modellen; Peter Göllner: Ernemann Cameras, Hückelhoven 1995.
  38. Objektseitige Quellen aus der vorliegenden Sammlung: sechs Fotografien des Tafelteils; Detailaufnahme der Beschriftung mit RUTZ-Label und Wortmarke; Rückseite mit Etiketten «Bild No. 11», Serientitel, Motivbezeichnung und Urheberbedingung Walter Risch; Rückseite mit Aufdruck «Film des Alpes / Alpenfilm» und spiegelverkehrtem Abklatsch des Instituts-Adressblocks; Rückseitenstempel «GIMMI & Co., Photo-Kino-Technik, Zürich 7, Merkurstr. 2»; Originalabzug der Skiabfahrt (Vergleichsbeleg zur Rivista, S. 107); zwei dreisprachige Ankündigungsplakate zu Das Wunder des Schneeschuhs und dessen zweitem Teil.
  39. filmportal.de, Institutionenseiten «Hans Rudolf Meyer (Berlin)» und «I.G. Farbenindustrie AG (Agfa) (Berlin)» sowie Einträge «Münchner Bilderbogen» (1926) und «Eine Winterbesteigung des Piz Bernina» (1933).
  40. Wikipedia, Artikel «Harry R. Sokal» und «Alfred Zürcher».
  41. Foto Flury, Pontresina: zwei Aufnahmen der Boval-Hütte (Winter- und Sommeransicht, Archivnummer 1529).
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